Dienstag, 28. Juni 2011
Dienstag, 7. Juni 2011
nacht.
Und in dunklen Zwischenräumen
dann wieder ein Augenblick,
in dem man vor dem Wunderschönen steht
wie ein erstarrtes Reh im Scheinwerferlicht//
via i am the ocean
in 4 tagen am meer!
"Was wird mein Glück sein?
Was für eine glückliche Frau soll aus der kleinen Antigone werden?
Welche Niedrigkeiten werde ich Tag für Tag begehen müssen,
um dem Leben mit den Zähnen ein kleines Fetzchen Glück zu entreißen?
Sag doch, wen werde ich belügen, wem falsch ins Gesicht lächeln und an wen mich verkaufen müssen?
Bei wem muss ich mich abwenden und ihn sterben lassen?"
[Antigone, Jean Anouilh]
Sonntag, 5. Juni 2011
only a little girl wondering.
ich verflechte mich grade leidenschaftlich in immer tiefere fallgruben. und das relativ bewusst. ich erkenne mich in meinem momentanen handeln nicht wieder. gelegenheit macht diebe? betrachte ich mich grade, kann ich da nur zustimmen. ein ums andere mal lasse ich mich gehen, nur um am nächsten tag reumütig durch meine wohnung zu tigern. ständig am überlegen, wie ich mich aus den einzelnen verflechtungen möglichst heil wieder herauswinden kann. warum ich es dann nicht gleich sein lasse? ich glaube ich möchte dieses gefühl von damals wieder erleben. dieser besondere mensch wird in meiner vergangenheit und erinnerung bleiben, aber das gefühl möchte ich wieder hervorkramen. dieses gefühl, wenn plötzlich alles bedingungslos ist. alles absolut einfach. meine hand in seiner. mehr braucht es nicht. aber egal was ich grade tue, es führt immer in die genau entgegengesetzte richtung. ich habe das gefühl mich zu verbiegen. und innerlich weiß ich, dass dieser ansatz falscher nicht sein könnte. ich hätte gerne etwas abstand von mir selbst, meinem momentanen unbändigen drang zu flirten und dem gefühl zu weit gegangen zu sein. wirklich klar ist mir das erst heute abend bei freunden geworden. wir hatten einen wahnsinnig netten abend, wein und storys inklusive. ich habe mich wohl gefühlt in dieser umgebung. bis mein handy nachrichten meldete. und plötzlich alle auf einen haufen. als schaut man auf den kleinen haufen scherben den man da so angesammelt hat über die letzten monate. dabei hat man ihn immer so säuberlich auf kleinere häufchen unters regal gekehrt. wenn man nicht drüber nachdenkt, existiert es auch einfach nicht. und ich bin genervt. genervt davon mit diesen versuchen altes erzwingen zu wollen konfrontiert zu werden. und der einzige gedanke ist, lasst mich doch alle einfach in ruhe. ich hab mich eben geirrt. und das tut weh.
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