Montag, 30. Mai 2011

der kleine rotierende klumpen namens herz.

greta baut mal wieder nur mist. bwziehungsweise ihr kleiner roter klumpen in der brust. er rotiert und rotiert und mag die bewegungen die man ihm gestattet. und manchmal übertrifft er sich selbst. er hüpft und springt und mag sich kein bisschen ausruhen. jetzt hat er also beschlossen eine person besonders zu mögen. okay im prinzip ist daran nichts auszusetzen, wenn dabei nicht so viel auf dem spiel stände. seit monaten versuche ich jegliche gefühlsirrungen und -wirrungen zu unterdrücken und mit einem lächeln abzutun. wer verliebt sich schon in einen guten freund? anscheinend mein herz/bauch/emotionales gehirnzentrum.. wer auch immer dafür zuständig ist, lebt grade auf kriegsfuß mit mir. denn sowas geht doch nie gut. ich weiß überhaupt nicht wie ich mich verhalten soll. ich hab es zwar die ganze zeit geahnt, aber dachte, dass ich diesen freund eben wirklich gerne mag und ich mich in seiner nähe so wohl fühle, weil wir uns schon so lange kennen. ich schätze ihn als menschen unvorstellbar. man kann wunderbar mit ihm reden, von kleinen, nichtigen dingen über zu ernsthaften und persönlichen themen. ist es diese vertrautheit die mich mehr fühlen lässt? ich weiß es nicht. ich weiß nur, dass ich ihn als freund nicht missen möchte. warte ich also einfach ab und hoffe, dass mein bauch es sich anders überlegt oder werfe ich damit jede hoffnung über bord?




hier noch ein paar bilder von meinem heutigen abend. tatort public viewing war angesagt. schluss damit, dass studenten sonntag für sonntag um 20.15 alleine vor ihren fernsehern über morde und mögliche täter rätseln. jetzt wird zusammen geschaut und geraten. zu gewinnen gab es eine super detektivlupe, welche meine freundin auch direkt mal absahnte :) was den abend noch gemütlicher machte war das ambiente: ein original omawohnzimmer aus den 50-ern inklusive spitzentischdecken, nierensesseln und braungemusterter tapete. da lässts sichs gemütlich tatort schauen.












Mittwoch, 25. Mai 2011

-19-

ein wochenende voller verwirrung, enttäuschungen und missverständnissen- mein wochenende. eigentlich fand ich die uniparty lustig und amüsant. zugegeben auch sehr alkohollastig. ich hatte anfangs eigentlich keine lust feiern zu gehen aber da alle meine leute hinwollte, sagte ich letztendlich zu. ich wollte mich ablenken, von einer mir fast fremden person im sterben, von der trennung einer unglücklichen verbindung, von meinen zweifeln im moment. ich weiß nicht ob ich es zu sehr übertrieben habe, ich hatte spaß auf der party, tanzte viel und lachte noch mehr. und dann kam die nachricht am morgen. eine wirklich enge freundin fühlte sich verletzt, da ich anscheinend zu viel mit einer ihr wichtigen person abgehangen habe. und das wochenende nahm seinen lauf. es tat mir so leid, obwohl ich gar nicht wusste für was ich mich entschuldigen sollte. ich hatte harmlos mit diesem menschen unfug geredet und gelacht. dass es von seiner seite etwas mehr bedeutete, habe ich in dem moment nicht realisiert. das ganze wochenende fühlte ich mich tief in einem loch. ich wollte diese freundin nicht bewusst verletzten und doch konnte ich sie verstehen. ich hätte genauso reagiert. man interpretiert verhalten und meist kommt man zu einem schluss, welcher ferner nicht liegen könnte von der wahrheit. und doch, es tat mir so gut an diesem abend jemanden zum herumalbern zu haben. ich brauchte ein ventil für all meine gedanken im moment. mittlerweile habe ich mich mit der freundin ausgesprochen, sie hat dem menschen einen sehr offenen brief geschrieben und sich ihm darin offenbart. leider beruhten all die gefühle auf einseitigkeit. sie sagt es sei in ordnung. ich kann mir nur denken, dass es das nicht ist. abgewiesen zu werden tut weh. es braucht zeit. still und leise bin ich sehr froh, dass sich das missverständnis aufgeklärt hat. ich wollte sie nicht verletzen und habe es unbewusst wohl doch getan. in diesen momenten merke ich dann wie sehr ich meine freunde doch brauche und, dass solch ein streit mir das herz bricht, denn ich kann nicht ohne sie alle. sie helfen mir durch die zeit. tag für tag. einfach indem sie da sind, ein- und ausatmen. es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. egal ob in meiner unistadt oder meiner heimat, ich kann mich auf meine herzmenschen verlassen. und ich wünsche mir so sehr, dass sie dies auch von mir wissen.



"Denn die einzig wirklichen Menschen sind für mich die verrückten, die verrückt danach sind zu leben, verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren - jene, die niemals gähnen oder etwas alltägliches sagen, sondern brennen, brennen, brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen, die gegen den Sternenhimmel explodieren wie Feuerräder, in deren Mitte man einen blauen Lichtkern zerspringen sieht, so das jeder "AAAHHH!" ruft."
(Jack Kerouac)

Montag, 23. Mai 2011

my girl.

ein wundervoller film!



You look nice alright
and I like the way you nod after everything I say like it actually means something to you.

Sonntag, 22. Mai 2011

hasenhäschen.

"Zum Kotzen!" ruft das Hasenhäschen wenn es wütend ist und wenn es richtig doll wütend ist ruft es sogar zum krotzen. Manchmal wird das Hasenhäschen dann ganz klein. Dann kann es gar nichts tun. Dann muss es wichtige Termine absagen. Seine Gedanken werden wie Steine und fallen zu Boden. Das Herz schlägt wie doll an die Brust. Hasenhäschen lässt es heraus, nimmt es bei der Hand und macht sich auf den Weg.

Mittwoch, 18. Mai 2011

-18-

tage wie diese..was fängt man mit ihnen an? sicher, die richtige entscheidung getroffen zu haben und trotzdem unglücklich. ich stehe vor mir, sage mir wie stark ich bin und dass man nicht weinend zusammenbrechen darf. kind, das gehört sich einfach nicht. aber was gehört sich schon? all die menschen glauben mich zu kennen. sie sagen, schau wie sie immer lacht. immer glücklich das mädchen. und was sie alles erlebt. hat immer was zu erzählen. macht mich das wirklich aus? ich lasse niemanden zu mir durchdringen, denn ich habe angst, was man sehen könnte. jemanden der seit jahren kämpft und diesen kampf still, leise, heimlich immer wieder neu austrägt. ich verleugne mein inneres und ich weiß es. aber ich mag mein äußeres ich. es ist nett und lustig. aufbrausend. kindlich. laut. bunt. herzlich. es zeigt keine zerissenheit. und das mag ich. nur ein mensch versteht den kampf. er steht mir zur seite. still und leise. ich weiß, irgendwann wird die zeit kommen und dann werde ich ohne ihn weitermachen müssen. ich denke nicht gerne daran. vielleicht bin ich deshalb so kritisch und konsequent wenn es ums kennenlernen eines jungen geht. denn insgeheim will ich, dass dieser die position irgendwann für mich einnehmen kann, mich versteht, mir durch sein vertrauen und sein glaube an mich hilft. bisher habe ich es wunderbar verstanden, mit sicherer hand mein herz an den falschen zu verschenken. und obwohl es eine weile her ist, kommt manchmal wieder dieses bestimmte gefühl in mir hoch. dass doch alles hätte gut werden können. alle haben mich gewarnt. ich solle nicht kopflos alles aufgeben, nur um seine hand halten zu können. ich hätte so ziemlich alles für ihn getan. ich schätze er wusste das und nahm es als kompliment. innerlich waren wir beide noch kinder. auf der ständigen suche nach sich selbst. und wussten es nicht besser. im nachhinein kann ich ihn nachvollziehen. er wollte mir nicht wehtun. die bessere option war es einfach feige zu sein. augen zu, bloß nicht nach links oder rechts schauen. es wird schon gut gehen. das ging es aber nicht. je mehr man etwas möchte, desto schlimmer macht man es doch. und dann war da dieses andere mädchen auf der party und ich sah sie. zusammen. es hat mir in dem moment das herz gebrochen und ich glaube, dass ich ab diesem moment aufgehört habe, naiv mein herz zu verschenken. es war vorbei. die kleine seifenblase, an der man wochen gebastelt hat, brauchte nur eine zehntelsekunde um zu zerplatzen. zurück blieb kühle ernüchterung. geränderte augen. und ein bauch der so wehtat. etwas wurde mir herausgerissen, es war meine kindliche hoffnung. ich habe lange gebraucht, um diese geschichte zu verdauen. letztendlich ging es nicht mehr um diesen einen menschen, sondern um details und erinnerungen. plötzlich hatte jede straßenecke, jede bar ihre eigene geschichte. meine geschichte. unsere geschichte. und irgendwie war es schön. ich merkte, dass ich trotz schmerzen nicht abstumpfe. ich mich, zwar wehleidig, aber doch auch intensiv an vergangene schönheit erinnern konnte. langsam und kaum merklich verblassten bilder, gerüche, töne. diese zeit vermisse ich. aber ich schaffe es nicht sie neu zu füllen. ich bin so vorsichtig geworden. vertrauen kann so schnell missbraucht werden. obwohl es ein geschenk von unermesslichem wert ist. menschen vergessen das zu schnell. in einer welt, in der autos, waschmittel, möbel geworben werden ist jeder nur noch auf der suche nach dem größtmöglichen gewinn, um sich all diese dinge kaufen zu können. nur das wichtigste kann nicht mit geld bezahlt werden, sondern einzig und allein durch vertrauen.
wir lieben lebensmittel? wir lieben die liebe!
kussundschluss.

Freitag, 13. Mai 2011

-17-

und manchmal bricht alles über einem zusammen. es braut sich wie ein gewitter langsam zusammen und man sieht es kommen aber hofft so sehr, dass all die wolken vorbeiziehen. seit sarah kuttners 'mängelexemplar' scheint plötzlich jeder etwas von panikattacken zu verstehen. ach ja diese coole hippe pseudokrankheit scheinbar typisch für junge großstadtmenschen auf der suche nach sich selbst. mich regt das so auf. und plötzlich hatte auch schon jeder eine panikattacke. eine- ach unzählige. ist ja nix besonderes. es ist als ob man krebs als ein vorbeiziehender schnupfen abtut. und damit will ich diese krankheit keineswegs verharmlosen oder vergleichen. regelmäßige panikattacken sind eine krankheit unter der menschen leiden. es hat so gar nichts mit coolness und attitude zu tun. panikattacken wünscht man seinem ärgsten feind nicht und nach über 20 jahren in denen man sich gezwungenermaßen irgendwie tag für tag damit arrangieren muss, hasst man all dieses gerede der leute.

Donnerstag, 12. Mai 2011

love is a mixtape.

sie wollte allen gefallen. sie machte sich viel zu viele sorgen darüber, was die leute von ihr dachten, trug ihr herz auf der zunge, erwartete zu viel von den menschen und war leicht verletzt. die geheimnisse anderer leute bewahrte sie eisern, während sie ihre eigenen zu schnell erzählte. sie erwartete, dass die welt sie nicht betrügen würde, und war jedes mal überrascht, wenn sie es doch tat. ~rob sheffield - love is a mix tape.

Samstag, 7. Mai 2011

-16-

manchmal reicht es einfach nicht. man wünscht es sich so sehr. aber es geht nicht. man kann sich selbst nicht zwingen verliebt zu sein. obwohl es perfekt wäre. zumindest denkt man das. ich fühle mich in einer totalen schwebe. zwischen hoffnung und kühler erkenntnis. kann es der beginn etwas großem sein? oder möchte ich es einfach nur zu sehr glauben? verliebt in das gefühl verliebt zu sein. ich bin so sauer auf mich. weil alles so schön und einfach sein könnte. vielleicht ist es einfach die tiefe, die ich so sehr vermisse. ich möchte den menschen kennen, mir seines vertrauens sicher sein. mit ihm meine erwartungen und erlebnisse teilen. es fehlt. und mein herz sehnt sich nach vergangen tagen.
she doesn't know where her heart should belong
she carrys on
believing that it won't be long
until the day someone takes her away.

Freitag, 6. Mai 2011

-15-

Nun, die Leidenschaft ist immer ein Rätsel und unerklärlich,
und leider ist es gewiss, dass das Leben seine schönsten Kinder nicht
schont und dass häufig die herrlichsten Menschen gerade das lieben müssen,
was sie zugrunde richtet.