Freitag, 13. Mai 2011

-17-

und manchmal bricht alles über einem zusammen. es braut sich wie ein gewitter langsam zusammen und man sieht es kommen aber hofft so sehr, dass all die wolken vorbeiziehen. seit sarah kuttners 'mängelexemplar' scheint plötzlich jeder etwas von panikattacken zu verstehen. ach ja diese coole hippe pseudokrankheit scheinbar typisch für junge großstadtmenschen auf der suche nach sich selbst. mich regt das so auf. und plötzlich hatte auch schon jeder eine panikattacke. eine- ach unzählige. ist ja nix besonderes. es ist als ob man krebs als ein vorbeiziehender schnupfen abtut. und damit will ich diese krankheit keineswegs verharmlosen oder vergleichen. regelmäßige panikattacken sind eine krankheit unter der menschen leiden. es hat so gar nichts mit coolness und attitude zu tun. panikattacken wünscht man seinem ärgsten feind nicht und nach über 20 jahren in denen man sich gezwungenermaßen irgendwie tag für tag damit arrangieren muss, hasst man all dieses gerede der leute.

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