Freitag, 15. April 2011

-10-

das sind diese momente im leben, die ich so hasse. ich wollte einfach nur spaß haben, feiern gehen, mit meinen liebsten auf die erste uniwoche trinken. und dann treffe ich jemanden. ich denke, wow er scheint toll zu sein. und ja vielleicht stimmt es, was all meine freunde über mich sagen. ich bin ein kleines, naives mädchen, das soo schnell zu begeistern ist..und verdammt es ist als ob ich renne und renne und alle sagen mir, ich solle langsamer machen sonst knalle ich irgendwo dagegen und tu mir weh und ich denke, ja aber das ist es mir wert und bestimmt wird alles gut. das wird es aber nie. ich tu mir jedes mal weh und innerlich stumpft man ab. manchmal erschrecke ich, dass mich vieles mittlerweile kalt lässt und ich mich nicht mehr wundere, eher bestätigt fühle. und dann ist da immer die frage ob ich  es auch einfach bin, die die fehler sucht. es war alles toll und nett und doch fehlt mir immer etwas und ich denke, das ist es nicht, das kann es einfach nicht sein. ab diesem punkt versuche ich nur noch zu flüchten. ich will nicht damit konfrontiert werden, dass es vielleicht einfach mein problem ist. es ist so viel leichter zu sagen, dass er es einfach nicht ist. nicht der richtige. nicht der, für den es sich gelohnt hat, andere von sich zu weisen. und am ende des tages sitzt man da und weiß doch selbst nicht was man eigentlich erwartet..

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